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Danke! Ohne Spenden nicht möglich!


Seit 2008, dem Gründungsjahr von „Hand-in-Hand“ unterstützt der Verein Familien mit schwerst- und krebskranken Kindern. Ziel ist es, den schweren Alltag dieser Kinder und Familien ein wenig zu erleichtern und ihnen eine glückliche Zeit trotz aller Sorgen zu ermöglichen.
So setzt sich der Verein unter anderem für die Finanzierung von Umbaumaßnahmen zur besseren Unterbringung und Versorgung für kranke oder behinderte Personen ein. 
Anfang September erfolgte ein Badumbau in Hammersbach. Merdan, der Sohn der Familie Kaya leidet seit seiner Geburt unter einer Zerebralparese, einer frühkindlichen Gehirnschädigung, mit beidseitiger Lähmung der Beine.
„Merdan kam drei Monate zu früh unter Sauerstoffmangel auf die Welt“, sagte seine Mutter Sevinc Kaya. Er sei ein waches, fittes Kind, jedoch verzögert in seiner Entwicklung. Der Zehnjährige kann weder frei sitzen noch laufen, nur mit Hilfsmitteln einige Schritte gehen. Sevinc freut sich dennoch, dass die Kommunikation mit Merdan gut klappt. Er versteht sein Gegenüber und kann sprechen.
Wie Antina Koch vom Vorstand berichtete, wurde dieses Mal auf einen öffentlichen Spendenaufruf verzichtet. An der Finanzierung beteiligt waren die Krankenkasse und die WIBank, die Förderbank des Landes Hessen sowie der Verein, der die sechswöchige Umbaumaßnahme mit einem fünfstelligen Betrag bezuschusst hat. Der Badumbau, mit Kosten in Höhe von etwa 26 000 Euro, wurde von der Firma Haustechnik Peppler in Altenstadt ausgeführt. Wie Koch betonte, ist die Maßnahme ein Beispiel dafür, dass die Spendengelder des Vereins dort genutzt werden, wo sie gebraucht werden und gut angelegt sind.
Sevinc wertet den Badumbau als eine echte Erleichterung im Alltag. „Es ist viel einfacher geworden, denn das Badezimmer ist jetzt auch mit dem Rollstuhl befahrbar. Zuvor gab es eine Badewanne, die gegen eine ebenerdige, großzügig geschnittene Dusche ersetzt wurde“, sagte sie. Zudem wurde ein höhenverstellbares Waschbecken eingebaut, sodass der Junge dies gut vom Rollstuhl aus erreichen und sich selbstständig die Hände waschen kann. Beim Duschen, sitzend im Duschstuhl, kann er die Brause ohne Hilfe benutzen. Der Halt beim Sitzen ist gewährleistet. Sevinc freut sich zudem über den gewonnenen Platz im Badezimmer. Merdan stoße nun nicht mehr mit dem Rollstuhl an. Auch das beschwerliche Hinein-und Herausheben aus der Badewanne entfalle. Wegen des zunehmenden Gewichts des Jungen sei dies immer schwieriger geworden, sodass sie ihn ohne Hilfe nicht mehr aus der Wanne heben konnte. Auch Merdan ist glücklich. „Das neue Bad ist cool“, sagte er. 

(Quelle: Georgia Lori)